Senne ist einer der zehn Stadtbezirke Bielefelds und liegt südlich des Teutoburger Waldes. Auf gut 32 Quadratkilometern verteilen sich drei Siedlungsschwerpunkte: Buschkamp im Norden, seit den 1920er-Jahren beiderseits der Bundesstraße 68 als reines Wohngebiet gewachsen; Windelsbleiche in der Mitte, das sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts um einen industriellen Kern entwickelt hat und heute Bezirksamt und Einkaufszentrum beherbergt; und Windflöte im Süden, nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst als Flüchtlingssiedlung angelegt. Dazwischen prägen Wohnbebauung, landwirtschaftliche Flächen sowie Grün-, Wald- und Naturschutzflächen das Bild — für die Freiflächen des Bezirks hat die Stadt sogar ein eigenes Planwerk, den Landschaftsplan Bielefeld-Senne.
Für die Schädlingsbekämpfung ergibt sich daraus ein sehr gemischtes Auftragsbild. In den Wohnlagen von Buschkamp und Windflöte geht es fast immer um Wespen, Ameisen und Mäuse, die aus Garten, Hecke oder Feldrand kommen. In Windelsbleiche mit seinem gewachsenen Gewerbekern kommen Nager an Lagerflächen und Anlieferungen dazu. Und im Südosten des Bezirks liegt der Museumshof Senne, der aus mehreren restaurierten Bauernhäusern besteht — einige davon werden heute als Gaststätten genutzt. Überall dort, wo dauerhaft Speisen zubereitet, gelagert und Abfälle gesammelt werden, gehören Schaben, Nager und Vorratsschädlinge zum regelmäßigen Prüfprogramm. Weil die Tiere in Senne fast nie aus dem Kanal, sondern von außen über die Fläche kommen, geht unser Schädlingsbekämpfer hier zuerst die Gebäudehülle ab und spricht erst danach über Bekämpfungsmittel.