Der Kreis Höxter ist der östlichste Kreis Nordrhein-Westfalens. Er entstand 1975 im Zuge der kommunalen Neugliederung aus dem Altkreis Höxter und dem früheren Kreis Warburg und gliedert sich seither in zehn Kommunen, die alle Stadtrecht führen: die Kreisstadt Höxter an der Weser, dazu Warburg, Brakel, Bad Driburg, Beverungen, Steinheim, Nieheim, Willebadessen, Borgentreich und Marienmünster. Auf rund 145.000 Einwohner kommen etwa 116 Menschen je Quadratkilometer — das ist die geringste Bevölkerungsdichte aller Kreise in Nordrhein-Westfalen. Praktisch heißt das: wenige größere Zentren, dafür sehr viele eigenständige Ortschaften, Weiler und Einzelhöfe, die zu jeder der zehn Städte gehören. Ein Einsatz führt hier genauso oft in eine Fachwerkgasse wie auf eine Hofstelle drei Kilometer außerhalb.
Die Bausubstanz ist alt und überwiegend aus Holz: Die historischen Kerne von Höxter, Warburg, Brakel und Beverungen sind reich an Fachwerk und Weserrenaissance, dazu kommen Klosteranlagen wie Corvey und die Abtei Marienmünster, unzählige Scheunen, Ställe und Speicher in den Dörfern. Wirtschaftlich prägen Land- und Forstwirtschaft den Kreis, ergänzt um viele familiengeführte Betriebe — vom Möbelbau um Steinheim über die Kur- und Gesundheitswirtschaft in Bad Driburg bis zu Tourismus und Gastronomie im Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge. Für die Schädlingsbekämpfung ergibt das drei Schwerpunkte: Holzschädlinge in Fachwerk, Dachstühlen und Balkendecken; Nager rund um Getreidelager, Futterstellen, Silos und Ställe; sowie Bettwanzen, Schaben und Lebensmittelmotten dort, wo Gäste und Waren wechseln — Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Kurbetriebe und Küchen. Deshalb geht unser Schädlingsbekämpfer hier fast immer zuerst die Gebäudehülle und die Lagerbereiche ab und spricht erst danach über Bekämpfungsmittel.