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Ostwestfalen-Lippe · Kreis Lippe

Kammerjäger im Kreis Lippe

Schädlingsbekämpfung - professionelle Facharbeit
Professionelle Schädlingsbekämpfung

Schädlingsbekämpfung in allen sechzehn Städten und Gemeinden des Kreises — von der Kreisstadt Detmold über die Alte Hansestadt Lemgo, das Staatsbad Bad Salzuflen und Lage bis in die Streusiedlungen von Extertal, Kalletal und Dörentrup.

Am Telefon spricht direkt jemand, der die Lage einordnet. Danach kommt ein Schädlingsbekämpfer vorbei, bestimmt die Art, sucht die Ursache — und legt ein schriftliches Angebot vor, bevor irgendetwas behandelt wird.

Erstinspektion vor OrtNotdienst rund um die UhrNeutrale Fahrzeuge, diskrete Anfahrt

Rückruf aus dem Kreis Lippe anfordern

Werktags melden wir uns in der Regel innerhalb einer Stunde zurück.

Lagebild Anfang August

Was gerade im Kreis Lippe anliegt

Anfang August stehen die Wespenvölker auf ihrem Jahreshöhepunkt: Die Nester haben ihre volle Größe erreicht, die Arbeiterinnen stellen auf zuckerhaltige Nahrung um. In einem Kreis, in dem gut ein Viertel der Fläche Wald ist und knapp vierzig Prozent landwirtschaftlich genutzt werden, trifft das besonders viele Grundstücke gleichzeitig.

Wespen-Hochsaison

Entlang des Teutoburger Waldes — Oerlinghausen, Augustdorf, Schlangen, Horn-Bad Meinberg und die Detmolder Südortsteile — sind Erdnester an Böschungen und Wegrändern jetzt ebenso Thema wie Volksnester unter Dachziegeln. In den geschlossenen Altstadtkernen von Lemgo, Blomberg und Lügde trifft es überwiegend Rollladenkästen und Fassadenspalten.

Werre, Emmer, Bega und Weser

Der Kreis wird von Werre, Bega, Emmer, Exter und Kalle durchzogen; im Norden bildet die Weser die Kreisgrenze. Uferbewuchs, Verrohrungen, Mühlgräben und Kanalanschlüsse bilden ein zusammenhängendes Wegenetz, auf dem Wanderratten weite Strecken zurücklegen — der Grund, warum Nagermeldungen hier selten an einer einzelnen Adresse enden.

Einsatzgebiet und Reaktion

Von der Kreisstadt Detmold aus deckt unser Einsatzgebiet von rund 30 Kilometern den gesamten Kreis ab — von Leopoldshöhe an der Bielefelder Stadtgrenze bis Lügde an der Landesgrenze zu Niedersachsen. Reguläre Termine vergeben wir werktags, akute Fälle laufen über den Notdienst, auch nachts und am Wochenende.

Der Kreis

Zehn Städte, sechs Gemeinden und viel dazwischen

Der Kreis Lippe entstand am 1. Januar 1973 aus den Altkreisen Detmold und Lemgo und ist mit rund 1.250 Quadratkilometern flächenmäßig der größte Kreis in Ostwestfalen-Lippe. Etwa 348.000 Menschen leben in seinen zehn Städten und sechs Gemeinden; Kreisstadt und zugleich Sitz der Bezirksregierung ist Detmold. Bad Salzuflen, Lemgo und Lage sind mittlere kreisangehörige Städte, alles Übrige ist kleinstädtisch oder ländlich geprägt. Landschaftlich zieht sich der Teutoburger Wald als Höhenzug durch den Südwesten, nach Norden und Osten geht das Gebiet ins Lipper Bergland und ins Weserbergland über. Knapp ein Viertel der Kreisfläche ist Wald, fast vierzig Prozent Acker und Grünland — für die Schädlingsbekämpfung ist das die entscheidende Zahl, denn Waldrand und Feldflur bringen andere Tiere ans Haus als ein geschlossenes Stadtquartier.

Die Bausubstanz folgt dieser Zweiteilung. Sieben historische Stadtkerne — darunter Lemgo, Blomberg, Schwalenberg und Lügde — bestehen aus dicht gestelltem Fachwerk, Weserrenaissance und Natursteinsockeln über gemeinsamen Gewölbekellern; Leitungsdurchführungen, alte Kanalanschlüsse und offene Kellergänge sind hier der Normalfall, nicht die Ausnahme. Daneben steht ein Kreis mit ausgeprägter Industrie: 113 größere Industriebetriebe, ein starker Möbel- und Kunststoffsektor, Werkshallen, Lager und Lebensmittelbetriebe, dazu die Hochschulstandorte in Detmold und Lemgo. Und schließlich der Tourismus mit rund zehn Millionen Tagesgästen und 1,6 Millionen Übernachtungen im Jahr — Hermannsdenkmal, Externsteine, Heilbäder, Ferienwohnungen und Hotels. Aus dieser Mischung ergeben sich drei sehr verschiedene Auftragsarten, und ein Schädlingsbekämpfer, der im Kurhotel in Bad Salzuflen und auf dem Hof in Kalletal dasselbe Vorgehen wählt, arbeitet an mindestens einer der beiden Stellen vorbei.

Historische Stadtkerne

Lemgo, Blomberg, Schwalenberg, Lügde, Barntrup und die Detmolder Altstadt: Fachwerk, Gewölbekeller, verbundene Kellergänge. Ein Nagerbefall bleibt hier fast nie auf ein Haus beschränkt.

Industrie und Lebensmittel

Möbel-, Kunststoff- und Metallbetriebe, Lagerhallen, Bäckereien und Großküchen. Hier zählen dokumentiertes Monitoring, HACCP-taugliche Nachweise und feste Kontrollintervalle.

Wald, Feldflur und Höfe

Extertal, Kalletal, Dörentrup, Augustdorf, Schlangen: Streusiedlung, Waldrand, Futter- und Erntelager. Marder, Wespen und zuwandernde Mäuse statt Schaben in Serie.

Was haben Sie entdeckt?

Die häufigsten Befunde im Kreis Lippe

Sechs Schädlinge, die uns aus dem Kreis am häufigsten gemeldet werden. Jede Karte führt zur ausführlichen Leistungsseite mit Erkennungsmerkmalen, Ablauf und Preisrahmen.

Ablauf

Vom Anruf bis zur Vorbeugung

Fünf Schritte, die bei jedem Einsatz im Kreis Lippe gleich laufen — ob Altbauwohnung in Lemgo, Kurhotelzimmer in Bad Salzuflen oder Hofstelle in Kalletal.

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Kontakt

Telefon, WhatsApp oder Formular. Wir fragen Ort, Art des Befalls und Dringlichkeit ab und ordnen ein, ob der reguläre Termin reicht oder der Notdienst nötig ist.

2

Erstinspektion

Unser Schädlingsbekämpfer kommt vor Ort, bestimmt die Art, sucht Zugangswege und Ursache. Diese Inspektion kostet nichts, lediglich die Anfahrtspauschale fällt an.

3

Schriftliches Angebot

Sie erhalten den Umfang schwarz auf weiß, bevor gearbeitet wird: Maßnahme, Anzahl der Termine, Summe. Erst nach Ihrer Freigabe geht es weiter.

4

Behandlung

Fachgerechte Schädlingsbekämpfung mit zugelassenen Mitteln und Verfahren, abgestimmt auf Kinder, Haus- und Nutztiere sowie Lebensmittel- und Futterbereiche im Objekt.

5

Vorbeugung

Zum Abschluss benennen wir die konkrete Schwachstelle: offene Leitungsdurchführung im Gewölbekeller, defektes Lichtschachtgitter, Spalt am Scheunentor. Damit es nicht von vorn losgeht.

Preis-Orientierung

Was ein Einsatz im Kreis Lippe ungefähr kostet

Richtwerte für Privathaushalte, brutto. Die verbindliche Summe steht im schriftlichen Angebot nach der Inspektion — nicht vorher am Telefon.

LeistungOrientierungWas den Preis bestimmt
Rattenab 189 €Grundstücksgröße, Zahl der Köderstellen, Anbindung an Kanal oder Bachlauf, nötige Nachtermine
Mäuseab 189 €Zahl der betroffenen Räume, Zugänglichkeit von Zwischendecken und Gewölbekellern, Alter der Bausubstanz
Bettwanzenab 239 €Zahl der Zimmer, Möblierung, Vorbereitungsaufwand, Zahl der nötigen Termine, Nachbareinheiten
Kakerlaken & Schabenab 199 €Befallsgrad, Fläche, Objektart, ob angrenzende Einheiten oder Küchenbereiche mitbehandelt werden müssen
Wespen & Hornissen189 – 339 €Nestlage und Arbeitshöhe, Aufwand für den Zugang, bei Hornissen Umsiedlung statt Entfernung
Marderab 219 €Dachzugänge, Aufwand für Vergrämung und Verschluss, Höhe und Erreichbarkeit der Anschlusspunkte
Ameisenab 149 €Art, Lage des Nests, Ausdehnung der Straßen, Terrassen- und Fassadenanschlüsse
Flöhe & Zeckenab 199 €Zahl der Räume, Textilien und Polster, Behandlung der Tiere im Haushalt, Wiederholungstermin
Silberfischeab 149 €Feuchtequelle, betroffene Räume, bauliche Ursache in Bad, Keller oder Anschlussfugen
Taubennach BesichtigungFassadenlänge, Höhe, Art der Abwehrtechnik, Aufwand für Reinigung und Desinfektion
Holzschädlingenach BefundArt und Aktivität des Befalls, Umfang des betroffenen Gebälks, Verfahren, tragende Bauteile
Anfahrtspauschale35 €Wird bei Beauftragung vollständig verrechnet.
Notdienst-Zuschlag+ 129 €Für Einsätze außerhalb der regulären Zeiten — nachts, am Wochenende und an Feiertagen

Preisbestimmend sind Befallsgrad, Fläche und Räume, Zugänglichkeit, Objektart, die Zahl nötiger Termine und bauliche Besonderheiten. Ausführliche Aufschlüsselung auf der Seite Preise & Kosten.

Einsatzgebiet

Städte und Gemeinden im Kreis Lippe

Zehn Städte und sechs Gemeinden, jede mit einem anderen Schwerpunkt. Wählen Sie Ihren Ort — auf der jeweiligen Seite finden Sie die ortstypischen Befunde, den Ablauf und die Preisorientierung.

Detmold

Kreisstadt mit rund 75.000 Einwohnern, Hochschulen, Fachwerkkern und 27 Ortsteilen zwischen Innenstadt und Teutoburger Wald — Ratten aus dem Kanalnetz treffen hier auf Wespen und Marder in den Waldrandlagen.

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Lemgo

Alte Hansestadt mit einem der besterhaltenen Altstadtkerne Westfalens: Weserrenaissance, Fachwerk und durchgehende Gewölbekeller — ein Nagerbefall bleibt hier fast nie auf ein Haus beschränkt.

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Bad Salzuflen

Staatsbad mit Kurbetrieb, Kliniken, Hotels und Gradierwerken — Bettwanzen aus dem Beherbergungsgewerbe und Schaben in Großküchen stehen hier ganz oben auf der Meldeliste.

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Lage

Mittlere kreisangehörige Stadt mit Ziegeleitradition, Gewerbeflächen und weit auseinanderliegenden Ortsteilen — Lager- und Produktionshallen verlangen ein anderes Vorgehen als Wohnhäuser.

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Oerlinghausen

Höhenstadt auf dem Tönsberg am Teutoburger Wald, viel Waldrand und Hanggrundstück — Marder in Dachstühlen und Wespennester an Dachüberständen sind hier die Regel, nicht die Ausnahme.

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Horn-Bad Meinberg

Heilbad und Externsteine, dazu siebzehn Ortsteile zwischen Wald und Feldflur — Bettwanzen aus Kur- und Ferienunterkünften treffen auf Nagermeldungen von Hoflagen.

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Blomberg

Historische Höhenstadt mit Stadtmauerresten und zugleich starker Industriestandort — Altstadtbebauung und moderne Werkshallen liegen im selben Stadtgebiet nur Minuten auseinander.

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Barntrup

Kleinstadt mit Fachwerkkern und Wasserschloss zwischen Wald und Feldflur — hier gehören Holzschädlinge in altem Gebälk und im Herbst zuwandernde Mäuse zum Standardrepertoire.

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Kalletal

Weitläufige Gemeinde im Norden des Kreises mit vielen Ortsteilen, Höfen und Waldrandlagen an der Weser — typisch für Marder auf Dachböden und Mäuse im Herbst.

Schieder-Schwalenberg

Malerstadt Schwalenberg, Emmerstausee und Kurbereich Schieder — alte Bausubstanz plus Gästebetrieb ergibt eine Mischung aus Holzbefall und Bettwanzenmeldungen.

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Kalletal

Weitläufige Gemeinde mit achtzehn Ortsteilen an der Weser im Norden des Kreises — landwirtschaftliche Gebäude, Futterlager und Bachläufe prägen das Befallsbild.

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Extertal

Ländliche Gemeinde mit hohem Waldanteil und Streusiedlungen im Lipper Bergland — die Tiere kommen hier von außen über die Fläche, nicht aus dem Kanalnetz.

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Dörentrup

Kleine Gemeinde an der Bega mit Höfen, Nebengebäuden und viel Grünland — Mäuse in Scheunen und Marder auf Dachböden bestimmen den Auftragsalltag.

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Leopoldshöhe

Pendlergemeinde direkt an der Bielefelder Stadtgrenze mit viel Ein- und Zweifamilienhausbebauung — Wespen im Garten, Ameisen an Terrassenfugen, Mäuse im Spätsommer.

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Lügde

Osterräderstadt mit geschlossenem Fachwerkkern an der Emmer, direkt an der Landesgrenze zu Niedersachsen — enge Bebauung, altes Holz und gemeinsame Kellergänge.

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Augustdorf

Gemeinde am Rand der Senne mit sandigem Boden, Kiefernwald und großer Kasernenanlage — Ameisen, Wespen und Nager an Waldrandgrundstücken sind das Dauerthema.

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Schlangen

Sennegemeinde an der Grenze zum Kreis Paderborn mit durchlässigen Sandböden und Quellgebieten — Ratten an Gewässerläufen und Mäuse in den Randlagen zur Feldflur.

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Das gesamte Gebiet mit allen Kreisen und Städten finden Sie unter Einsatzgebiete in OWL. Ihr Ort ist nicht dabei? Rufen Sie an — wir fahren den kompletten Kreis an.

Fachwissen

Erkennen, vorbeugen, Rechtslage

Woran erkenne ich einen Befall früh genug?

Die meisten Befälle kündigen sich an, lange bevor man ein Tier sieht. Achten Sie auf Kot, der immer an derselben Stelle liegt, auf Nagespuren an Kabeln, Verpackungen und Futtersäcken, auf Geräusche zu festen Uhrzeiten in Decke oder Dachstuhl und auf feines, hellbraunes Bohrmehl unter Balken und Fachwerkschwellen.

Bei Wespen ist der verlässlichste Hinweis ein gerichteter Ein- und Ausflug an ein und derselben Stelle über den Tag hinweg. Fotografieren Sie die Spuren, bevor Sie aufräumen — das erleichtert die Einordnung am Telefon erheblich und spart im Zweifel einen Termin.

Was kann ich im Kreis Lippe selbst vorbeugen?

In den historischen Stadtkernen von Lemgo, Blomberg, Schwalenberg oder Lügde zählt vor allem der Keller: Lichtschächte mit engmaschigem Edelstahlgitter sichern, Kellerfenster und alte Leitungsdurchführungen auf Spalten ab etwa zwei Zentimetern prüfen, Gewölbe- und Natursteinkeller auf ausgewaschene Fugen kontrollieren. In Mehrparteienhäusern hilft es, wenn Sperrmüll und Kartonagen nicht dauerhaft im gemeinsamen Kellergang stehen — Wellpappe ist ideales Nistmaterial.

In den ländlichen Gemeinden liegt der Hebel außen: Bewuchs zurückschneiden, der direkt an Fassade oder Dach führt, Tore von Scheunen und Nebengebäuden auf Bodenspalte prüfen, Tier- und Vogelfutter sowie Saatgut in verschlossenen Behältern statt in Papier- oder Kunststoffsäcken lagern und Fallobst nicht über Tage liegen lassen. Frei verfügbare Nahrung ist der häufigste Grund, warum Nager überhaupt auf ein Grundstück wechseln.

Mieter oder Vermieter — wer trägt die Kosten?

Ein Schädlingsbefall gilt in aller Regel als Mangel der Mietsache im Sinne von § 536 BGB. Die Beseitigung fällt damit unter die Instandhaltungspflicht des Vermieters, die Kosten trägt üblicherweise die Eigentümerseite. Anders kann es liegen, wenn der Befall nachweislich durch das Verhalten der Mietpartei verursacht wurde — etwa durch dauerhaft offen gelagerte Lebensmittel oder unterlassenes Lüften.

Melden Sie den Befall in jedem Fall schriftlich, mit Datum und möglichst mit Foto, an Vermieter oder Hausverwaltung, bevor Sie selbst jemanden beauftragen. Gerade in verbundenen Altbauten der lippischen Stadtkerne ist das wichtig, weil eine Behandlung nur in einer Wohnung oft nicht ausreicht. Diese Angaben sind keine Rechtsberatung; im Streitfall hilft eine anwaltliche Einschätzung oder der Mieterverein weiter.

Fachwerk und alte Dachstühle — worauf ist zu achten?

Der Kreis Lippe hat sieben historische Stadtkerne und einen großen Bestand an Fachwerkhöfen. Verbautes Holz kann von Hausbock, Nagekäfern oder holzzerstörenden Pilzen befallen sein. Typische Hinweise sind runde oder ovale Ausfluglöcher, Bohrmehlhäufchen unter Balken und Schwellen, weiches Holz beim Sondieren und im Sommer ein knisterndes Geräusch im Gebälk. Feuchte Stellen an Schwellen und Anschlüssen begünstigen den Befall.

Wir prüfen zuerst, ob der Befall aktiv ist oder aus einer abgeschlossenen Phase stammt — das entscheidet über den ganzen Umfang. Bei tragenden Bauteilen empfehlen wir zusätzlich eine statische Einschätzung durch einen Sachverständigen, bevor behandelt wird. Steht das Gebäude unter Denkmalschutz, stimmen wir das Verfahren vorab mit der Unteren Denkmalbehörde ab. Der Preis lässt sich hier erst nach Befund seriös nennen.

Sind Wespen und Hornissen nicht geschützt?

Alle wildlebenden Wespen- und Hornissenarten stehen unter dem allgemeinen Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes; Hornissen sind darüber hinaus besonders geschützt. Ein Nest darf deshalb nicht ohne vernünftigen Grund entfernt werden. Sitzt es an einer Stelle, an der niemand vorbeimuss, ist Abwarten oft die beste Lösung: Das Volk stirbt im Spätherbst ab, und das Nest wird im Folgejahr nicht wiederbesiedelt.

Sitzt das Nest dagegen an Haustür, Kinderzimmerfenster oder Arbeitsweg oder gibt es im Haushalt eine Insektengiftallergie, besteht ein berechtigtes Interesse. Wir prüfen vor Ort, ob eine Umsiedlung möglich ist, und holen bei besonders geschützten Arten die nötige Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe ein.

Gewerbe, Gastronomie und Lebensmittelbetriebe — was ist anders?

In Betrieben, die mit Lebensmitteln umgehen, zählt nicht nur die Bekämpfung, sondern der Nachweis. Wir arbeiten mit festen Monitoringpunkten, dokumentierten Kontrollgängen und einem Befallsplan, der bei der amtlichen Lebensmittelüberwachung vorgelegt werden kann. Das gilt für Bäckereien und Metzgereien ebenso wie für Hotelküchen, Kantinen und die Lebensmittelverarbeitung im Kreis.

Bei Industrie- und Lagerobjekten kommt die Fläche dazu: Rampen, Tore, Zwischenlager und Außenanlagen sind die typischen Eintrittspunkte. Hier legen wir die Köder- und Monitoringstellen entlang der Gebäudehülle an und sprechen die Intervalle vorab ab, damit der Betrieb nicht unterbrochen werden muss.

Häufige Fragen

Schädlingsbekämpfung im Kreis Lippe — Ihre Fragen

Was kostet ein Kammerjäger im Kreis Lippe?

Als Orientierung für Privathaushalte: Ratten und Mäuse ab 189 €, Kakerlaken und Schaben ab 199 €, Bettwanzen ab 239 €, Wespen je nach Nestlage 189 – 339 €, Marder ab 219 €, Ameisen ab 149 €. Holzschädlinge und Taubenabwehr lassen sich erst nach Befund beziffern.

Dazu kommt eine Anfahrtspauschale von 35 €, die bei Beauftragung vollständig verrechnet wird. Was Ihr Fall konkret kostet, steht im schriftlichen Angebot, das Sie vor Arbeitsbeginn erhalten — Befallsgrad, Fläche, Zugänglichkeit und die Zahl der nötigen Termine machen den Unterschied.

Fahren Sie wirklich alle Orte im Kreis Lippe an?

Ja. Unser Einsatzteam und feste Partnerbetriebe decken alle zehn Städte und sechs Gemeinden ab: Detmold, Lemgo, Bad Salzuflen, Lage, Oerlinghausen, Horn-Bad Meinberg, Blomberg, Barntrup, Schieder-Schwalenberg, Lügde sowie Kalletal, Extertal, Dörentrup, Leopoldshöhe, Augustdorf und Schlangen — mit ihren jeweiligen Ortsteilen.

Auch abgelegene Hoflagen im Lipper Bergland und Streusiedlungen in Extertal oder Kalletal gehören dazu. Nennen Sie am Telefon einfach Ort, Ortsteil und die nächste größere Straße oder einen Hofnamen, dann findet der Schädlingsbekämpfer die Adresse ohne Umwege.

Wie schnell sind Sie im Kreis Lippe vor Ort?

Reguläre Termine vergeben wir in der Regel innerhalb von ein bis drei Werktagen. In der Wespen-Hochsaison Anfang August kann es etwas länger dauern, weil dann besonders viele Anfragen gleichzeitig eingehen. Liegt eine akute Gefährdung vor, kommen wir über den Notdienst auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen.

Für die Terminplanung hilft es, wenn Sie sagen, ob es sich um eine Wohnung, ein Haus, einen Hof oder einen Gewerbebetrieb handelt — davon hängt ab, wie viel Zeit für die Inspektion eingeplant wird.

Warum sind Ratten im Kreis Lippe ein Dauerthema?

Der Kreis ist reich an Fließgewässern: Werre, Bega, Emmer, Exter und Kalle durchziehen das Gebiet, im Norden bildet die Weser die Grenze. Uferbewuchs, Verrohrungen, Mühlgräben und Kanalanschlüsse bilden ein zusammenhängendes Wegenetz, auf dem Wanderratten weite Strecken zurücklegen. Dazu kommen die landwirtschaftlichen Flächen mit Futter- und Erntelagern.

Deshalb bringt eine Bekämpfung nur an einer Adresse häufig wenig. Wir schauen uns bei der Inspektion an, woher die Tiere kommen — defekter Kanalanschluss, offener Kompost, Futterstelle, undichter Schacht — und legen die Köder- und Monitoringpunkte entlang der tatsächlichen Laufwege an, nicht nur dort, wo der Kot auffällt.

Haben Sie ein Büro im Kreis Lippe?

Nein. Kammerjäger Lohmann arbeitet mit einem festen Einsatzteam in der Region; die vollständigen Angaben finden Sie im Impressum. Im Kreis Lippe arbeiten wir mit unserem Einsatzteam und festen Partnerbetrieben vor Ort.

Für Sie ändert das nichts: Sie erreichen uns rund um die Uhr unter einer Nummer, die Erstinspektion erfolgt vor Ort, und das schriftliche Angebot liegt vor, bevor gearbeitet wird.

Notdienst für den gesamten Kreis Lippe

Wespennest über der Haustür, Ratten am Kellerschacht, Bettwanzen im Gästezimmer, Marder im Dachstuhl: Wenn es nicht bis morgen warten kann, erreichen Sie einen Schädlingsbekämpfer rund um die Uhr — auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen.

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Kontakt

Anfrage aus dem Kreis Lippe

Schreiben Sie uns, was Sie beobachten. Je genauer die Beschreibung, desto belastbarer die Ersteinschätzung — und desto gezielter kann unser Schädlingsbekämpfer die Inspektion vorbereiten.

01579 2528713Telefon und Notdienst, 24 Stunden erreichbar WhatsAppFoto der Spuren senden — oft reicht das für eine erste Einordnung info@kammerjaeger-nrw.comFür Angebote, Rechnungen und Gewerbeanfragen

Kurz zur Einordnung

Kammerjäger Lohmann arbeitet mit einem festen Einsatzteam in der Region. Im Kreis Lippe arbeiten wir mit unserem Einsatzteam und festen Partnerbetrieben vor Ort — die Firmenanschrift finden Sie im Impressum.

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  • Schriftliches Angebot vor Arbeitsbeginn
  • Neutrale Fahrzeuge, diskrete Abwicklung
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