Notdienst rund um die Uhr im Lipper Land Erstinspektion vor Ort Hofstellen, Altbau und Wohnhaus 01579 2528713

Lemgo-Lieme · Kreis Lippe

Schädlingsbekämpfung in Lemgo-Lieme

Zufriedene Kundinnen und Kunden in ihrem Zuhause nach abgeschlossener Behandlung
Professionelle Schädlingsbekämpfung

Lieme sitzt zwischen zwei Welten: unten die feuchte Bega-Niederung mit Gräben, Grünland und alten Hofstellen, oben am Hang die Wohnzeilen, die ohne Zwischenraum an den Acker stoßen. Beide Lagen erzeugen einen anderen Befallsdruck — und verlangen eine andere Herangehensweise.

Als Schädlingsbekämpfer schauen wir uns in Lieme deshalb zuerst an, aus welcher Richtung die Tiere kommen: vom Gewässerrand her, vom abgeernteten Feld oder aus dem Wirtschaftsteil des eigenen Gebäudes. Danach entscheidet sich, ob eine Bekämpfung überhaupt der richtige erste Schritt ist oder ob zuerst ein Zugang geschlossen gehört.

Erstinspektion Schriftliches Angebot vorab Notdienst rund um die Uhr Rücksicht auf Nutztiere und Futter

Situation in Lieme schildern

Wir melden uns zurück und klären am Telefon, ob ein Ortstermin nötig ist.

Steckbrief

Was den Liemer Ortsteil baulich ausmacht

Drei Merkmale erklären den größten Teil der Anfragen, die uns aus diesem westlichen Zipfel des Lemgoer Stadtgebiets erreichen.

Talsohle mit hohem Wasserstand

Wo die Grundstücke zur Bega-Niederung hin abfallen, steht das Wasser dicht unter der Sohle. Alte Keller bleiben klamm, Estriche wurden nachträglich eingezogen und schließen selten fugendicht an die Bruchsteinwand an. Genau diese Fuge ist der Weg, auf dem Nager von unten in Wohnräume kommen.

Hofstelle neben Reihenhaus

In Lieme grenzt gewachsene Landwirtschaft unmittelbar an Wohnbebauung der Nachkriegsjahrzehnte. Ein Futterlager auf der einen Straßenseite versorgt eine Rattenpopulation, die auf der anderen Seite in Gartenkomposten sitzt. Wer nur ein Grundstück behandelt, verschiebt das Problem über die Straße.

Offene Feldkante ohne Puffer

Die äußeren Wohnstraßen enden am Ackerrand — ohne Gewerbegürtel, ohne breiten Grünzug dazwischen. Was auf der Fläche lebt, hat bis zur Hauswand nur wenige Meter zurückzulegen. Deshalb folgt der Befallsdruck in Lieme spürbar dem landwirtschaftlichen Kalender.

Was uns eine Anfrage aus Lieme zuerst verrät

Die Lage im Ort sagt uns bereits vor dem Ortstermin viel über die wahrscheinliche Ursache. Melden Sie sich aus dem alten Dorfbereich unten an der Niederung, prüfen wir zuerst Kellersohle, Kanalanschluss und Gewässerrand. Kommt die Meldung aus den jüngeren Wohnzeilen am Hang, stehen Sockeldämmung, Rollladenkästen und Dachanschluss oben auf der Liste.

Nennen Sie deshalb bitte im Formular Ihre Straße. Der Weg zwischen Talsohle und Ortsrand ist in Lieme kurz, der Unterschied im Befallsbild aber erheblich.

Erste Anzeichen

Woran Sie den Befall erkennen

Die folgenden Beobachtungen stammen aus Einsätzen in vergleichbarer Lage zwischen Auengrünland und Ackerrand. Passt eines davon auf Ihr Grundstück, lohnt der Anruf früher als später.

Ratten am Grabenrand

Ausgetretene Laufwege im Böschungsgras, daumendicke Löcher am Uferfuß, angenagte Silage- oder Futtersäcke. Wanderratten nutzen die Entwässerungsgräben der Niederung als Leitlinie und wechseln von dort in Hof und Keller.

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Mäuse nach der Ernte

Kleine schwarze Kotkrümel hinter der Sockelleiste, raschelnde Geräusche in der Vorwandinstallation, angeknabberte Vorräte in der Speisekammer. In den feldnahen Liemer Wohnstraßen häuft sich das ab dem Spätsommer.

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Wespen am Wirtschaftsteil

Ein gleichmäßiger Anflug zu einer Fuge unter der Traufe oder zum Rollladenkasten der Südseite. An Liemer Hofgebäuden sitzen die Nester oft über Toren und Zufahrten — dort, wo täglich mehrfach jemand vorbeimuss.

189 – 339 €Beratung anfordern

Marder über dem Schlafzimmer

Poltern zur Dämmerung, Kratzen entlang des Firsts, heruntergerissene Dämmwolle im Spitzboden. Ortsrandlage mit Gärten, Feldgehölzen und alten Nebengebäuden ist für Steinmarder ein ideales Revier.

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Ameisenstraßen im Pflaster

Feiner Sandauswurf zwischen den Terrassenplatten, absackende Fugen, eine dauerhafte Straße zur Terrassentür. Auf den gepflasterten Freisitzen der jüngeren Liemer Häuser ist das ein Klassiker der warmen Monate.

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Holzschädlinge im Gebälk

Ovale Ausfluglöcher, rieselndes Bohrmehl unter der Balkenlage, ein hörbares Nagen an warmen Tagen. In den Fachwerk- und Dachstuhlkonstruktionen alter Liemer Hofgebäude ist das ein Befund, der eine Begutachtung braucht.

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Der örtliche Kern

Warum gerade in Lemgo-Lieme

Wer versteht, wie dieser Ortsteil gebaut ist und wo er liegt, kann den Befall meist an der Ursache statt am Symptom fassen.

Lieme liegt am westlichen Rand des Lemgoer Stadtgebiets, dort wo die offene Feldflur beginnt und die Bega-Niederung das Gelände nach unten zieht. Diese Doppellage ist der Schlüssel zu fast allem, was wir hier an Befall antreffen. Nach Süden und Westen hin fällt der Ort in die Talaue ab: Grünland, Entwässerungsgräben, Gehölzsäume am Gewässerrand. Nach Norden und Osten steigt er an und geht in Ackerfläche über. Ein Wohnhaus in Lieme steht damit fast immer an einer Kante — und Kanten sind für Schädlinge Wanderwege.

Für die Wanderratte ist die Niederung schlicht ideales Gelände. Sie braucht Wasser, weichen grabbaren Boden und Deckung, und alle drei findet sie am Grabensystem der Bega-Aue. Von dort aus arbeitet sie sich an den Böschungen entlang und trifft in Lieme innerhalb kurzer Distanz auf das, was ihr fehlt: konzentrierte Nahrung. Das sind die Futter- und Getreidelager der Hofstellen, offene Silageanschnitte, Hühnerausläufe und — auf der Wohnseite — Komposthaufen mit Küchenabfällen. Eine Rattenbekämpfung, die nur im Keller ansetzt und den Weg vom Gewässerrand ignoriert, hält deshalb hier selten lange.

Die alten Liemer Hofstellen bringen ihre eigene Bauphysik mit. Sie stehen zum Teil auf Bruchsteinsockeln ohne durchgehende Bodenplatte, ihre Wirtschaftsteile wurden über Generationen erweitert, umgenutzt und teilweise zu Wohnraum ausgebaut. In den Fugen zwischen Alt und Neu — dort, wo der ehemalige Stallteil an das Wohnhaus stößt oder eine Zwischendecke nachträglich eingezogen wurde — entstehen durchgehende Hohlräume über mehrere Geschosse. Mäuse nutzen sie als Aufzug. Wir gehen an solchen Objekten deshalb nicht raumweise vor, sondern folgen der Konstruktion vom Sockel bis zum First.

Auf der anderen Seite des Ortes stehen die Wohnhäuser der Nachkriegs- und Siedlungsjahrzehnte, viele davon mit Satteldach, Kaltdachaufbau, hölzernen Rollladenkästen und einer Sockelzone, die nachträglich gedämmt wurde. Jedes dieser Bauteile ist ein Hohlraum. Wespenvölker gehen im Frühjahr genau dorthin, weil ein Rollladenkasten trocken, dunkel und tagsüber warm ist. Steinmarder nehmen den Kaltdachraum, wenn irgendwo an Ortgang oder Traufblech eine handbreite Öffnung geblieben ist. Und dass diese Häuser in Lieme direkt am Acker stehen, sorgt dafür, dass die Wildpopulation vor der Tür sitzt statt zwei Kilometer entfernt.

Der landwirtschaftliche Kalender ist in diesem Ortsteil an den Anrufzahlen ablesbar. Solange die Bestände stehen, hat die Feldpopulation Deckung und Futter und bleibt draußen. Mit der Getreideernte im Hochsommer und spätestens mit dem Maishäckseln im Frühherbst verschwindet beides innerhalb weniger Tage. Was dann noch lebt, sucht die nächste warme Struktur — und das sind in Lieme die Sockel, Lichtschächte, Garagenzeilen und Gartenhäuser der angrenzenden Wohnstraßen. Wer sein Haus im August auf Zugänge prüft, spart sich im Oktober die Bekämpfung.

Ein Punkt, der in der Niederung häufiger zählt als anderswo: das Artenspektrum am Gewässer. In den alten Kopfweiden, Erlen und Hofbäumen der Bega-Aue sitzen regelmäßig Hornissen, in Scheunen und an Hofgebäuden brüten Schwalben, und Fledermäuse nutzen Spalten in Verbretterung und Dachaufbau als Quartier. Diese Arten sind geschützt, teils streng. Ein seriöser Schädlingsbekämpfer bestimmt in Lieme deshalb zuerst die Art und redet erst danach über Maßnahmen — nicht umgekehrt.

Schließlich die Tierhaltung. Auf mehreren Liemer Hofstellen stehen weiterhin Tiere, es lagern Futtermittel, und angrenzend wird Grünland genutzt. Das schränkt die Auswahl der Verfahren real ein: Köderstellen müssen so gesetzt werden, dass Nutz- und Haustiere sowie Vögel sie nicht erreichen, Behandlungen in Futterlägern erfordern Abstand und Dokumentation, und in manchen Fällen ist eine bauliche Lösung dem chemischen Eingriff schlicht überlegen. Diese Rücksicht ist kein Zusatz, sondern Teil der Aufgabe.

Gewässerrand als Leitlinie

Gräben und Böschungen der Niederung führen Wanderratten direkt an die Liemer Hofgrundstücke heran. Wir kontrollieren die Zulaufstrecke mit, nicht nur das Gebäude.

Umgenutzte Wirtschaftsteile

Wo ehemaliger Stall zu Wohnraum wurde, bleiben Deckendurchbrüche und Installationsschächte offen. Diese Übergänge prüfen wir an Liemer Hofstellen grundsätzlich.

Erntezeit als Auslöser

Getreide im Hochsommer, Mais im Frühherbst: Danach steigt der Nagerdruck an den feldnahen Wohnstraßen sprunghaft. Vorbeugender Zugangsschluss wirkt hier am besten.

Nutztiere und Futter

Auf den bewirtschafteten Liemer Höfen bestimmen Tierbestand und Futterlager, welches Verfahren zulässig ist. Das klären wir vor dem ersten Handgriff.

Ablauf

So läuft ein Einsatz in Lieme ab

Vier Schritte, die sich an der Lage des Objekts ausrichten — Talsohle oder Feldkante, Hofstelle oder Wohnhaus.

1

Anruf und Einordnung

Am Telefon fragen wir nach Straße, Gebäudeart und dem, was Sie beobachtet haben. Bei Liemer Hofstellen klären wir zusätzlich Tierbestand, Futterlager und Zufahrt, damit der Wagen gleich richtig bestückt losfährt.

2

Erstinspektion

Vor Ort gehen wir vom Sockel bis zum Dachanschluss. Bei Objekten an der Niederung sind Kellersohle, Grabenrand und Kanalanschluss Pflichtstationen, an der Feldkante Rollladenkästen, Lichtschächte und Traufe.

3

Schriftliches Angebot

Sie erhalten Befund, Verfahren, Zeitrahmen und Preis schwarz auf weiß, bevor irgendetwas ausgebracht wird. Bei geschützten Arten steht darin auch, welcher behördliche Weg vor einer Maßnahme nötig ist.

4

Durchführung und Kontrolle

Wir setzen die Maßnahme um, schließen die gefundenen Zugänge und dokumentieren alles. Bei Nagern im Umfeld von Gräben und Futterlagern gehören Kontrollgänge dazu, deren Anzahl vorher im Angebot steht.

Orientierung

Was eine Behandlung in Lieme kostet

Richtwerte für ein durchschnittliches Objekt. Was den Betrag im Einzelfall bewegt, steht in der dritten Spalte — bei Liemer Objekten meist Gebäudetiefe und Umfeld.

Preisorientierung Schädlingsbekämpfung Lemgo-Lieme
LeistungRichtwertWas den Preis bestimmt
Ratten- und Mäusebekämpfungab 189 €Zahl der Köderstellen und Länge der zu sichernden Strecke. An Liemer Hofstellen kommen Futterlager, Nebengebäude und der Grabenrand hinzu, im Reihenhaus reicht oft der Sockelbereich.
Wespen- oder Hornissennest189 – 339 €Art, Lage und Zugänglichkeit. Ein Nest im Rollladenkasten ist schneller erledigt als eines unter dem First eines hohen Liemer Wirtschaftsgiebels, für das eine Leiterlösung nötig wird.
Marderabwehr im Dachraumab 219 €Länge der Traufe, Zustand von Ortgang und Verbretterung. Alte Hofgebäude bringen deutlich mehr laufende Meter mit als ein Siedlungshaus am Hang.
Ameisenbehandlungab 149 €Ausdehnung der Kolonie und ob der Nestbereich unter Terrassenpflaster oder in der Wand liegt. Freisitze über Sandbett sind der häufigste Liemer Fall.
Kakerlaken und Schabenab 199 €Betroffene Fläche und ob angrenzende Einheiten mitbehandelt werden müssen — etwa in einem zu Wohnungen ausgebauten Hofgebäude.
Flohbehandlungab 199 €Raumzahl, Textilbestand und Tierhaltung im Haus. In Objekten mit Hofkatzen ist der Wirtschaftsteil regelmäßig mit zu erfassen.
Bettwanzenbehandlungab 239 €Zahl der Schlafplätze, Möblierung und Verschleppungsrisiko in Nachbarräume oder angrenzende Einheiten.
Anfahrtspauschale35 €Einmalig — und bei Beauftragung vollständig verrechnet.
Notdiensteinsatz+ 129 €Zuschlag für Einsätze außerhalb der regulären Zeiten, zusätzlich zur jeweiligen Leistung.

Alle Angaben sind Richtwerte für die Erstorientierung und keine Festpreise. Der verbindliche Betrag steht in Ihrem schriftlichen Angebot nach der Besichtigung.

Unser Grundsatz

Transparente Preise, schriftliches Angebot vor Arbeitsbeginn. Lediglich eine Anfahrtspauschale von 35 € — bei Beauftragung vollständig verrechnet.

  • Kein Arbeitsbeginn, bevor Sie den Preis kennen und zugestimmt haben.
  • Wenn eine bauliche Lösung günstiger und dauerhafter ist, sagen wir das — auch wenn dabei kein Auftrag für uns herauskommt.
  • Bei Objekten mit Tierhaltung stimmen wir Verfahren und Köderstellen vorab mit Ihnen ab.

Fachliches

Recht und Biologie, kurz erklärt

Vier Punkte, die in Lieme regelmäßig zur Sprache kommen — zwischen Mietrecht im umgebauten Hofgebäude und Artenschutz an der Bega-Aue.

Mietwohnung im umgebauten Hofgebäude — § 536 BGB und die Folgen

Ein Schädlingsbefall ist rechtlich ein Mangel der Mietsache. Nach § 536 BGB kann die Miete für die Dauer der Beeinträchtigung gemindert sein, und § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB verpflichtet die Vermieterseite, die Mietsache in geeignetem Zustand zu erhalten — die Beseitigung liegt damit grundsätzlich dort. Anders sieht es aus, wenn die Mietpartei den Befall schuldhaft verursacht hat, etwa durch dauerhafte Vermüllung.

Gerade in Lieme trifft uns dieser Fall überdurchschnittlich oft in ehemaligen Wirtschaftsteilen, die zu Wohnungen ausgebaut wurden. Dort liegt die Ursache fast immer in der Bausubstanz: ein nicht verschlossener Deckendurchbruch zum alten Stall, ein offener Installationsschacht, eine Sockelfuge zur Bruchsteinwand. Das ist kein Nutzungsfehler der Bewohner, sondern ein baulicher Umstand — und genau so formulieren wir den Befund, damit er gegenüber Vermietung oder Hausverwaltung belastbar ist.

Hornissen, Schwalben, Fledermäuse: Was der Artenschutz in der Bega-Aue verlangt

§ 44 des Bundesnaturschutzgesetzes verbietet es, besonders geschützte Arten zu fangen, zu töten oder ihre Fortpflanzungs- und Ruhestätten zu beschädigen. Hornissen und Wildbienen zählen nach der Bundesartenschutzverordnung zu den besonders geschützten Arten, Fledermäuse sogar zu den streng geschützten. Auch Schwalbennester bleiben außerhalb der Brutzeit geschützt.

In der Talaue rund um Lieme ist dieser Punkt keine Theorie: alte Kopfweiden und Erlen am Gewässerrand, offene Scheunen und verbretterte Hofgiebel sind genau die Strukturen, die diese Arten suchen. Wer dort ein Nest ohne Artbestimmung entfernt, riskiert ein Bußgeld. Ein Ausnahmeverfahren läuft über die Untere Naturschutzbehörde beim Kreis Lippe. Wir bestimmen die Art vor Ort, dokumentieren sie und sagen Ihnen klar, ob eine Maßnahme zulässig ist oder ob der behördliche Weg vorgeschaltet werden muss.

Steinmarder im Kaltdach: warum Verschluss mehr bringt als Vertreibung

Der Steinmarder unterliegt dem Jagdrecht; im bewohnten Gebäude arbeiten wir deshalb mit Vergrämung und mit dem dichten Verschluss aller Einschlupfstellen. Das ist ohnehin der einzige Weg, der über die Saison hinaus trägt: Ein Revier bleibt attraktiv, auch wenn das einzelne Tier weg ist — solange der Zugang offen bleibt, zieht der nächste ein.

An Liemer Gebäuden finden wir die Öffnungen meist an drei Stellen: am Ortgangbrett alter Nebengebäude, am Übergang von Wirtschaftsteil zu Wohnhaus, wo zwei Dachflächen unterschiedlicher Bauzeit aufeinandertreffen, und an Traufblechen, die sich über die Jahre gelöst haben. Der Verschluss läuft in der Regel über Lochblech oder Marderbürsten, dimensioniert auf die tatsächliche Öffnungsbreite. Vergrämungsgeräte allein lösen das Problem in aller Regel nicht.

Köder im Umfeld von Nutztieren und Grünland

Rodentizide dürfen nur in Köderstationen ausgebracht werden, die für Nichtzieltiere nicht zugänglich sind — auf einem bewirtschafteten Hof ist das keine Formalie, sondern harte Bedingung. Hofhunde, Katzen, Geflügel und Greifvögel gehören zu den realen Risiken, ebenso die Sekundärvergiftung über tote Nager.

Auf Liemer Objekten mit Tierhaltung setzen wir Stationen deshalb gesichert und protokolliert, halten Abstand zu Futter- und Einstreulagern und ziehen nicht verbrauchtes Material am Ende wieder ein. Wo Grünland unmittelbar angrenzt, prüfen wir zuerst, ob sich das Ziel mit Fallen oder mit baulichem Verschluss erreichen lässt. Der chemische Eingriff ist die letzte Stufe, nicht die erste.

Häufige Fragen

Was uns aus Lieme am häufigsten gefragt wird

Warum laufen in Lieme nach der Ernte plötzlich Mäuse ins Haus?

Weil die Wohnzeilen am Liemer Ortsrand ohne Puffer an die bewirtschafteten Flächen grenzen. Solange die Bestände stehen, hat die Feldpopulation draußen alles, was sie braucht. Wird das Getreide im Hochsommer und der Mais im Frühherbst abgefahren, verschwinden Deckung und Nahrung innerhalb weniger Tage.

Die Tiere weichen dann in die nächstgelegene warme Struktur aus — und das sind bei Ihnen Sockelfugen, Lichtschächte, Garagenzeilen und Gartenhäuser. Wer die Zugänge schon im August prüfen lässt, verhindert oft, dass im Oktober überhaupt eine Bekämpfung nötig wird.

In unserer Liemer Scheune brüten Schwalben und an der Bega hängt ein Hornissennest — was ist erlaubt?

Schwalbennester sind auch außerhalb der Brutzeit geschützt und dürfen nicht einfach abgeschlagen werden. Hornissen sind nach der Bundesartenschutzverordnung streng geschützt — ihr Nest darf weder entfernt noch umgesetzt werden, solange keine Ausnahmegenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe vorliegt.

In den alten Kopfweiden und Erlen der Bega-Aue und an verbretterten Hofgiebeln sind solche Nester keine Seltenheit. Wir kommen zunächst zur Artbestimmung, dokumentieren den Fund und sagen Ihnen dann, welcher Weg zulässig ist. Häufig lässt sich mit einer Absperrung oder einer geänderten Wegeführung bis zum natürlichen Ende des Volkes im Herbst gut leben.

Wie schnell sind Sie an einer Hofstelle am westlichen Liemer Ortsrand?

Lieme liegt am westlichen Rand des Lemgoer Stadtgebiets und ist über die Ortsdurchfahrt gut angebunden. Reguläre Ortstermine vergeben wir in der Regel innerhalb weniger Werktage. Für akute Lagen — ein Rattenbau direkt am Futterlager, ein Wespennest über dem Stalltor, ein Marder, der nachts über dem Kinderzimmer poltert — erreichen Sie den Notdienst rund um die Uhr.

Bitte nennen Sie am Telefon die Zufahrt. Viele Liemer Hofstellen sind nur über die Hofeinfahrt hinter dem Wohnhaus erreichbar, und bei feuchtem Untergrund in der Niederung wollen wir wissen, womit wir rechnen müssen.

Wir mieten eine Wohnung in einem umgebauten Liemer Hofgebäude — wer trägt die Kosten?

Schädlingsbefall gilt als Mangel der Mietsache. Nach § 536 BGB kann die Miete gemindert sein, und nach § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB fällt die Beseitigung in die Erhaltungspflicht der Vermieterseite — außer die Mietpartei hat den Befall schuldhaft verursacht.

In umgebauten Wirtschaftsteilen liegt die Ursache erfahrungsgemäß in der Bausubstanz: offene Deckendurchbrüche zum ehemaligen Stallteil, ungedichtete Installationsschächte, Sockelfugen an der Bruchsteinwand. Wir halten den Befund entsprechend fest, damit Sie ihn gegenüber Vermietung oder Hausverwaltung vorlegen können. Die Abrechnung läuft auf Wunsch direkt mit der Eigentümerseite.

Notdienst für Lieme — rund um die Uhr

Wenn nachts etwas über der Schlafkammer läuft, wenn im Futterlager Ratten sitzen oder ein Wespenvolk die einzige Hofzufahrt blockiert, warten Sie nicht bis Montag. Rufen Sie an, schildern Sie die Lage, wir sagen Ihnen sofort, ob ein Soforteinsatz sinnvoll ist oder ob ein regulärer Termin reicht.

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Anfrage aus Lemgo-Lieme

Je genauer Sie Gebäude und Beobachtung beschreiben, desto besser können wir vorab einschätzen, was auf Sie zukommt.

01579 2528713Direkt beim Schädlingsbekämpfer, auch für den Notdienst. WhatsApp mit FotoBohrmehl, Kotspuren, Nest am Giebel — ein Bild spart oft eine Anfahrt. info@kammerjaeger-nrw.comFür Hausverwaltungen und Betriebe mit Unterlagen im Anhang.

Vor dem Ortstermin

  • Halten Sie den Zugang zu Keller, Spitzboden und Wirtschaftsteil frei.
  • Notieren Sie Tageszeit und Ort der Geräusche — das grenzt Nager und Marder zuverlässig ab.
  • Sagen Sie uns, ob Nutztiere gehalten werden oder Futtermittel lagern.
  • Entfernen Sie nichts, was als Spur dienen kann — Bohrmehl und Kot helfen bei der Bestimmung.
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