Altenbeken zählt rund 9.300 Einwohnerinnen und Einwohner und besteht aus den drei Ortsteilen Altenbeken, Buke und Schwaney, die 1975 zur heutigen Gemeinde zusammengeschlossen wurden. Schwaney ist mit etwa 2.900 Einwohnern der größte der beiden Dörfer und liegt rund zwölf Kilometer östlich von Paderborn am Westfuß des Eggegebirges; Buke schließt weiter nördlich an den Eggekamm an. Die gesamte Gemeinde liegt im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge — dem zweitgrößten Naturpark Nordrhein-Westfalens. Für die Schädlingsbekämpfung ergibt sich daraus eine Ausgangslage, die man in einer Stadtlage so nicht findet: Zwischen der letzten Hausreihe und geschlossenem Buchenwald liegen vielerorts nur wenige Meter, und die Höhenlage sorgt für kühlere Nächte als auf der Paderborner Hochfläche. Tiere suchen hier im Spätsommer merklich früher Anschluss an Gebäude.
Der Ortskern selbst ist ein Kind der Eisenbahn. Mit dem Bau des Bekeviadukts ab 1851 — 482 Meter lang, 35 Meter hoch, 24 Bögen aus heimischem Kalkstein und bis heute die größte Kalksteinbrücke Europas — sowie mit Bahnhof, Bahnbetriebswerk und dem Rehbergtunnel durch die Egge wuchs Altenbeken vom Dorf zum Eisenbahnknotenpunkt Ostwestfalens. Diese Herkunft ist bis heute im Baubestand ablesbar: Bahnerhäuser und Werkswohnungen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, massive Bruchsteinsockel, hohe Kellergewölbe, dazu großflächige Bahn- und Gewerbeanlagen mit Böschungen, Stützmauern und Durchlässen. In den Dorfkernen von Buke und Schwaney steht daneben die ältere, bäuerlich geprägte Substanz mit Fachwerk, Scheunen und Wirtschaftsteilen, um die sich noch immer aktive Höfe und Weideflächen legen. Der Viaduktwanderweg und die Ausflugsgastronomie am Ort bringen zusätzlich Küchen, Kühlräume und Außenbereiche ins Bild. Welche dieser Ausgangslagen tatsächlich vorliegt, klärt der Schädlingsbekämpfer bei der Erstinspektion vor Ort — am Telefon lässt sich das seriös nicht entscheiden.