Blomberg liegt im Osten des Kreises Lippe, rund 20 Kilometer östlich von Detmold und etwa 45 Kilometer südöstlich von Bielefeld, dort wo das Lipper Bergland in das Weserbergland übergeht. Gut 15.000 Menschen leben hier auf knapp 100 Quadratkilometern, verteilt auf die Kernstadt und achtzehn Ortsteile: Altendonop, Borkhausen, Brüntrup, Cappel, Donop, Eschenbruch, Großenmarpe, Herrentrup, Höntrup, Istrup, Kleinenmarpe, Maspe, Mossenberg-Wöhren, Reelkirchen, Siebenhöfen, Tintrup, Wellentrup und Wilberg, die 1970 mit der Stadt zusammengelegt wurden. Gegründet wurde Blomberg zwischen 1231 und 1255 durch Bernhard III. zur Lippe; aus der Zeit als Residenz der lippischen Herren stammen die Burg, das Rathaus, die weitgehend erhaltene Stadtmauer und das Niederntor — das einzige erhaltene Stadttor in ganz Lippe. Über 250 restaurierte Fachwerkhäuser stehen im historischen Kern, dazwischen Kopfsteinpflaster, kleine Plätze und schmale Hofdurchfahrten.
Für die Schädlingsbekämpfung ist genau dieser Kern die anspruchsvollste Adresse der Stadt. Fachwerk bedeutet Gefache, Balkenköpfe, Holzbalkendecken und Zwischenböden, also durchgehende Hohlräume über mehrere Häuser hinweg: Mäuse laufen darin von Grundstück zu Grundstück, Holzschädlinge finden trockenes, oft jahrhundertealtes Bauholz, und bei Schaben in einer Gastronomieküche muss man immer die Nachbareinheit mitdenken. Wirtschaftlich prägt die Industrie den zweiten Teil des Bildes: Phoenix Contact hat seinen Stammsitz in Blomberg, dazu kommen Betriebe wie Synflex, Delignit und Oskar Lehmann in den Industriegebieten am Stadtrand — Werkskantinen, Lagerhallen und Warentore, an denen dauerhaftes Monitoring mehr bringt als einzelne Aktionen. Ringsum liegen geschützte Wälder, Bachtäler und die Höfe der Dörfer, wo Landwirtschaft bis heute oft im Nebenerwerb betrieben wird. Der Nelkenweg und die Wanderwege bringen Tagesgäste und Übernachtungen in die Stadt, und mit Ferienwohnungen und Gästezimmern kommt das Thema Bettwanzen in Reichweite.