Horn-Bad Meinberg liegt im Süden des Kreises Lippe, eingebettet zwischen Teutoburger Wald und Eggegebirge. Rund 17.000 Menschen leben hier, verteilt auf zwei Zentren und vierzehn weitere Ortsteile: die alte Burgstadt Horn mit ihrem Fachwerkkern, das staatlich anerkannte Heilbad Bad Meinberg mit Kurpark und Klinikbetrieben, dazu Belle, Bellenberg, Billerbeck, Fissenknick, Fromhausen, Heesten, Holzhausen-Externsteine, Leopoldstal, Schmedissen, Vahlhausen, Wehren, Wilberg und die Höhendörfer Feldrom, Kempen und Veldrom. Zusammengeschlossen wurde all das erst 1970 im Zuge der kommunalen Neugliederung — die Ortsteile haben ihren eigenen Charakter deshalb weitgehend behalten.
Für die Schädlingsbekämpfung heißt das: drei völlig verschiedene Aufgabentypen in einer Stadt. Der Kurort mit seinen Kliniken, Hotels, Seminarhäusern und Küchen braucht dokumentierte, diskrete Arbeit — hier zählen Schaben, Bettwanzen und Vorratsschädlinge zum Berufsrisiko der Beherbergung, weil Gäste ständig wechseln. Die Fachwerk-Altstadt von Horn ist ein klassischer Nager- und Holzschutzfall: Balkendecken, Hohlräume, alte Kellerabgänge. Und die ländlichen Ortsteile am Waldrand und auf der Egge-Hochfläche bringen das Hofthema mit: Futterlager, Scheunen, Ställe, dazu Marder, die vom Wald bis unters Dach nur wenige Meter brauchen. Der Tourismus rund um die Externsteine und die Hermannshöhen sorgt zusätzlich für viel Publikumsverkehr — Abfall, Außengastronomie und offene Lagerflächen sind für Ratten und Wespen gleichermaßen interessant.