Elverdissen ist der südlichste Stadtteil von Herford und nach Einwohnern der zweitgrößte: Gut 4.000 Menschen leben auf rund neun Quadratkilometern. Erstmals 1151 erwähnt, gehörte der Ort jahrhundertelang zur Vogtei Heepen in der Grafschaft Ravensberg und kam erst zum 1. Januar 1969 zu Herford. Diese Herkunft prägt das Ortsbild bis heute: Statt eines geschlossenen Zentrums verteilt sich die Bebauung auf die alten Bauerschaften Hillewalsen, Hillewalserbaum, Herforder Heide, Helle, Elsen, Pauenhusen und Brake II. Dazwischen liegen Höfe, Weiden und Sieke, die vom Plateau auf rund 110 Metern zur Aa hin einschneiden. Den gesellschaftlichen Kern bilden die Jugendstil-Friedenskirche von 1914 an der Braker Straße, die katholische St.-Josef-Kirche am Durlacher Weg, die Grundschule an der Schulstraße, das Freibad von 1964 und Vereine wie der TV Elverdissen. Im Osten und Süden schließen Bad Salzuflen-Lockhausen und die Bielefelder Ortsteile Milse und Altenhagen an.
Für die Schädlingsbekämpfung ergeben sich daraus drei klar getrennte Welten. In den Wohnstraßen geht es fast immer um Wespen im Rollladenkasten oder unter der Dachpfanne, um Ameisenstraßen über Terrassenfugen und um Mäuse, die aus Hecke, Kompost oder Feldrand kommen. In den Bauerschaften mit Tierhaltung und Futterlagern stehen Ratten an Mistplätzen, Silos und Nebengebäuden im Vordergrund. Und im GewerbePark OWL an der Autobahnanschlussstelle sowie bei den großen Betrieben an der Elverdisser Straße — Bekleidung, Textil, Möbel, vor allem aber Lebensmittel-Logistik — geht es um dokumentiertes Monitoring an Toren, Rampen und Sozialräumen. Weil die Tiere in Elverdissen fast nie aus der Kanalisation, sondern von außen über die Fläche kommen, geht unser Schädlingsbekämpfer hier zuerst die Gebäudehülle ab: Lichtschächte, Kellerfenster, Leitungsdurchführungen, Tor- und Rampenanschlüsse. Erst danach sprechen wir über Bekämpfungsmittel. Das ist der Unterschied zwischen einer einmaligen Behandlung und einem Befall, der im nächsten Herbst wiederkommt.