Werl-Aspe liegt im Westen des Bad Salzufler Stadtgebiets und ist mit rund 7.600 Einwohnern auf gut 6,3 Quadratkilometern einer der größten und mit etwa 1.200 Menschen je Quadratkilometer zugleich einer der am dichtesten besiedelten Ortsteile der Stadt. Der Name benennt zwei Hälften: Werl im Norden, Aspe im Süden, dazu die informell abgegrenzte Siedlungslage Knetterheide innerhalb von Aspe. Werl wurde 1191 erstmals erwähnt, Aspe taucht in einem Lehensregister zwischen 1324 und 1360 auf; beide Orte waren jahrhundertelang landwirtschaftlich geprägt und von großbäuerlichem Landbesitz bestimmt. Zum 1. Januar 1969 kam die Gemeinde mit neun weiteren zur Stadt Bad Salzuflen. Aus dieser Geschichte ist ein Ortsbild ohne geschlossenen historischen Kern entstanden: Wohnstraßen und Siedlungen der Nachkriegsjahrzehnte, dazwischen ältere Hofstellen — eines der Baudenkmäler ist ein Leibzuchtgebäude von 1576. Gesellschaftliche Ankerpunkte sind das Städtische Schulzentrum Aspe mit Realschule und Gesamtschule, die Grundschule Knetterheide, die Versöhnungskirche und die evangelisch-reformierte Kirche an der Nordstraße. Rundherum liegen die Landschaftsschutzgebiete Werler Feld und Knipkenbach sowie die Aue der Werre, die schon 1772/73 begradigt wurde.
Für die Schädlingsbekämpfung ergeben sich daraus drei klar getrennte Welten. In den dichten Wohnlagen von Werl, Aspe und Knetterheide geht es fast immer um Wespen im Rollladenkasten oder unter der Dachpfanne, um Ameisenstraßen über Terrassenfugen und um Mäuse, die aus Hecke, Kompost oder Feldrand kommen; weil die Häuser hier eng stehen, betrifft ein Befall oft gleich mehrere Nachbargrundstücke. An den alten Hofstellen und Reitanlagen am Werler Feld mit Futterlagern und Nebengebäuden stehen dagegen Ratten im Vordergrund. Und in den öffentlichen Gebäuden — Schulzentrum, Grundschule, Kitas, Vereinsheime und Küchen — geht es um dokumentiertes Monitoring statt um schnelle Behandlung. Weil die Tiere in Werl-Aspe fast nie aus der Kanalisation, sondern von außen über die Fläche kommen, geht unser Schädlingsbekämpfer hier zuerst die Gebäudehülle ab: Lichtschächte, Kellerfenster, Leitungsdurchführungen, Garagen- und Torschwellen. Erst danach sprechen wir über Bekämpfungsmittel. Das ist der Unterschied zwischen einer einmaligen Behandlung und einem Befall, der im nächsten Herbst wiederkommt.