Werste ist einer der größten Stadtteile von Bad Oeynhausen: rund 6.800 Menschen auf 6,28 Quadratkilometern, also etwa 1.080 Einwohner je Quadratkilometer. Der Stadtteil liegt südlich des Wiehengebirges und grenzt im Osten an Eidinghausen, im Norden an Volmerdingsen, im Süden über die Werre an die Kernstadt und im Westen an Löhne. Bis zum 31. Dezember 1972 war Werste eine selbstständige Gemeinde mit 6.111 Einwohnern; zum 1. Januar 1973 kam sie im Zuge der kommunalen Neugliederung zu Bad Oeynhausen. Historisch gehörte das Gebiet zum Fürstentum Minden. Das bekannteste Wahrzeichen ist das Großsteingrab mitten im Ort: eine jungsteinzeitliche Grabkammer, deren Steine rund 5.000 Jahre alt sind und die 1926 sowie 1979 aus Originalmaterial wieder aufgerichtet wurde — das einzige Großsteingrab in Ostwestfalen. Dazu kommen der Grundschulverbund Werste-Wulferdingsen, drei Kindergärten und mit der Turngemeinschaft Werste und dem SV Eidinghausen-Werste zwei Sportvereine. Die A 30 durchquert den Stadtteil als Nordumgehung von Bad Oeynhausen, im Westen liegt das rund 34 Hektar große Gewerbegebiet Werste direkt an der Grenze zu Löhne.
Für die Schädlingsbekämpfung ergeben sich daraus drei sehr unterschiedliche Baustellen. In den Wohnquartieren geht es um Gebäudehülle und Dach: Rollladenkästen, Traufkästen, Lüftungsziegel und Garagenanbauten sind die typischen Wespenstandorte, im Herbst kommen Mäuse dazu, die aus den angrenzenden Feldern und Gärten in Keller und Zwischendecken nachrücken. An den älteren Hofstellen am Nordrand — Fachwerk, Scheunen, Ställe — sind Holzschädlinge und Marder die häufigen Befunde, weil dort viel unbeheiztes und selten kontrolliertes Bauholz steht. Und im Gewerbegebiet an der Löhner Grenze geht es um dokumentiertes Monitoring an Toren, Rampen, Lagern und Sozialräumen. Weil in Werste zwei Wege gleichzeitig offenstehen — von unten aus Kanal und Werre-Aue, von außen über Feldrand, Autobahnböschung und Gebäudehülle — geht unser Schädlingsbekämpfer hier immer beide ab: erst Kellerabgänge, Lichtschächte, Rückstauklappen und Leitungsdurchführungen, dann Dach, Traufe und Anbauten. Erst danach sprechen wir über Bekämpfungsmittel. Das ist der Unterschied zwischen einer einmaligen Behandlung und einem Befall, der im nächsten Herbst wiederkommt.