Spexard liegt im Südosten von Gütersloh und wurde 1970 im Zuge der nordrhein-westfälischen Gebietsreform gemeinsam mit Avenwedde und Friedrichsdorf aus dem damaligen Amt Avenwedde in die Stadt eingemeindet. Bis dahin war der Ort eine Bauerschaft, und diese Herkunft prägt das Ortsbild bis heute: Statt eines geschlossenen Zentrums reihen sich mehrere Siedlungsschwerpunkte entlang der Verler Straße und der Nebenstraßen auf, dazwischen liegen alte Hofstellen, Weiden, Pferdekoppeln und Ackerflächen. Der überwiegende Teil der Wohnbebauung ist zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren entstanden — Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser mit Garten, Carport, Gartenhaus und Holzstapel. Grundschule, Kindergärten, Vereinsheime und das restaurierte Spexarder Bauernhaus als Treffpunkt bilden den gesellschaftlichen Kern, gewerblich dominieren Handwerks-, Bau- und Kfz-Betriebe entlang der Ausfallstraße Richtung Verl.
Für die Schädlingsbekämpfung ergibt sich daraus ein klares Muster. In den Wohnlagen geht es fast immer um Wespen im Rollladenkasten oder unter der Dachpfanne, um Ameisenstraßen über Terrassenfugen und um Mäuse, die aus Hecke, Kompost oder Feldrand kommen. An den verbliebenen Hofstellen und bei Pferdehaltung kommen Ratten an Futterlagern, Mistplätzen und Nebengebäuden dazu; in den Handwerksbetrieben an der Verler Straße sind es Nager an Lager- und Anlieferungsflächen. Weil die Tiere in Spexard fast nie aus der Kanalisation, sondern von außen über die Fläche kommen, geht unser Schädlingsbekämpfer hier zuerst die Gebäudehülle ab — Lichtschächte, Kellerfenster, Leitungsdurchführungen, Garagen- und Toranschlüsse — und spricht erst danach über Bekämpfungsmittel. Das ist der Unterschied zwischen einer einmaligen Behandlung und einem Befall, der im nächsten Herbst wiederkommt.