Avenwedde liegt im Osten des Gütersloher Stadtgebiets, zwischen Innenstadt und der Stadtgrenze nach Verl, und gehört mit rund zehntausend Einwohnern zu den größten Ortsteilen der Stadt. Der Ortsteil zerfällt in zwei Hälften mit sehr unterschiedlichem Charakter. Avenwedde-Dorf ist der alte Kern der früheren Bauerschaft: gewachsene Substanz, Höfe mit Nebengebäuden, dazwischen ältere Einfamilienhäuser. Avenwedde-Bahnhof ist dagegen erst mit der Eisenbahn entstanden und rund um den Haltepunkt an der Strecke Hamm–Bielefeld gewachsen — mit Reihen- und Doppelhäusern der Nachkriegsjahrzehnte, Mehrfamilienhäusern und einer Reihe von Gewerbe-, Lager- und Handwerksbetrieben entlang der Gleise. Zwischen beiden Ortslagen und ringsum liegt offene Feldflur der Emssandebene: flach, sandig, durchzogen von Entwässerungsgräben und Bachläufen, mit Hofstellen in Streulage bis an die Grenze nach Verl und Friedrichsdorf.
Für die Schädlingsbekämpfung ergibt diese Mischung ein klar erkennbares Auftragsbild. In den Wohnstraßen von Avenwedde-Bahnhof geht es fast immer um Wespen an Rollladenkästen, Traufkästen und Carports sowie um Ameisenstraßen über Terrassenfugen und Pflasterbetten. Im Dorf und an den Hofstellen dominieren Ratten und Mäuse: Futtersilos, Einstreu, Nebengebäude und offene Komposthaufen liefern das ganze Jahr über Nahrung, und die leichten Sandböden lassen sich mühelos untergraben. In den Betrieben an der Bahn kommen Schaben in Sozialräumen und Küchen sowie Nagermonitoring für Lager- und Produktionsflächen dazu. Weil die Tiere in Avenwedde fast nie aus der Kanalisation, sondern von außen über die Fläche kommen, geht unser Schädlingsbekämpfer hier zuerst Grundstücksumfeld und Gebäudehülle ab und spricht erst danach über Bekämpfungsmittel.