Sande ist der nordwestliche Stadtteil von Paderborn und mit gut 23 Quadratkilometern flächenmäßig groß, mit rund 5.700 Einwohnern aber vergleichsweise dünn besiedelt. Bis zur kommunalen Neugliederung 1975 war Sande eine eigenständige Gemeinde im Amt Schloß Neuhaus; seither bildet es zusammen mit Schloß Neuhaus einen gemeinsamen Stadtbezirk. Zum Ortsteil gehören mehrere gewachsene Ortslagen: Dreihausen im Nordosten, Altensenne im Osten, Nesthausen an der südöstlichen Grenze, Sandhöfen im Süden und ein Teil von Gesseln, den sich Sande mit Elsen teilt. Die B 64 in Richtung Münster durchquert das Gebiet, die A 33 ist über die Anschlussstelle Paderborn-Sennelager erreichbar, und im Nordosten liegt das Gewerbegebiet Sennelager-Nord.
Für die Schädlingsbekämpfung ergibt sich daraus ein sehr gemischtes Auftragsbild. In den Wohnlagen geht es fast immer um Wespen, Ameisen und Mäuse, die aus Garten, Hecke oder Feldrand kommen. In den Streulagen mit Landwirtschaft, Futterlagern und Nebengebäuden dominieren Ratten und Vorratsschädlinge. Rund um Lippesee und Nesthauser See mit ihren beiden Wasserskianlagen kommen im Sommer Kioske, Imbissbetriebe und Vereinsheime dazu — überall dort, wo Speisen ausgegeben und Abfälle gesammelt werden, gehören Wespen, Nager und Schaben zum regelmäßigen Prüfprogramm. Und im Gewerbegebiet Sennelager-Nord sind es Anlieferung, Lagerflächen und Sozialräume. Weil die Tiere in Sande fast nie aus dem Kanal, sondern von außen über die Fläche kommen, geht unser Schädlingsbekämpfer hier zuerst die Gebäudehülle ab und spricht erst danach über Bekämpfungsmittel.