Schloß Neuhaus liegt im Nordwesten Paderborns und war bis zur kommunalen Neugliederung 1975 eine eigenständige Stadt. Mit Sennelager und Mastbruch zusammen leben hier rund 27.000 Menschen — nach der Kernstadt der größte Stadtbezirk Paderborns. Namensgeber ist das vierflügelige Wasserschloss der Weserrenaissance mit seinen vier runden Ecktürmen, jahrhundertelang Residenz der Paderborner Fürstbischöfe. Direkt daneben treffen Pader und Alme auf die Lippe; der umgebende Schlosspark stammt in seiner heutigen Form aus der Landesgartenschau 1994 und zieht sich mit Wiesen, Wasserläufen und altem Baumbestand bis in die Auen. Nördlich davon liegt der Lippesee als Naherholungsgebiet, östlich und südlich schließen Wohnquartiere aus den Nachkriegsjahrzehnten an, dazwischen der gewachsene Ortskern mit Geschäften, Gastronomie und Handwerksbetrieben.
Für die Schädlingsbekämpfung ergibt sich daraus ein klar zweigeteiltes Bild. Wo Park, Fluss und See an die Bebauung heranreichen, kommen die Tiere über die Fläche und über das Wasser: Ratten entlang von Uferbewuchs und Verrohrungen, Marder aus Baumbestand und Nebengebäuden, Mäuse im Spätsommer aus den offenen Randlagen Richtung Mastbruch. In den Wohnstraßen mit ihren Ein- und Zweifamilienhäusern aus den 1950er- bis 1980er-Jahren dominieren dagegen Wespen an Rollladenkästen und Dachüberständen sowie Ameisen in Terrassen- und Pflasterfugen. Im Ortskern kommen Küchen, Lager und Anlieferungen dazu, wo Schaben und Vorratsschädlinge zum regelmäßigen Prüfprogramm gehören. Weil ein Befall in Schloß Neuhaus fast immer von außen ins Gebäude wandert, geht unser Schädlingsbekämpfer hier zuerst die Gebäudehülle ab und spricht erst danach über Bekämpfungsmittel.