Wewer ist der südwestliche Stadtteil Paderborns, seit dem 1. Juli 1969 eingemeindet und mit rund 7.200 Einwohnerinnen und Einwohnern auf knapp 17 Quadratkilometern eine der größeren ländlich geprägten Ortschaften der Stadt. Urkundlich taucht der Name bereits 835 in einer Corveyer Aufzeichnung als Wawuri auf. Prägend ist bis heute die Alme: Sie durchfließt das Gebiet und markiert mit rund 132 Metern über Normalnull dessen tiefsten Punkt, während das Gelände nach Osten hin bis auf 176,6 Meter am Rand des Gewerbegebiets Mönkeloh ansteigt. Zwischen diesen beiden Polen liegt alles, was für uns zählt: gewachsene Ortsmitte rund um die katholische Kirche und die Almeschule, Neubaugebiete mit jungen Gärten, einzelne Hofstellen in der Feldflur und das barocke Schloss Wewer, das die Familie von Imbsen ab 1684 errichten ließ.
Für die Schädlingsbekämpfung ergibt sich daraus ein klar gegliedertes Auftragsbild. Im Almetal und an den angrenzenden Gärten dominieren Ratten, die entlang von Uferböschung, Gehölzsaum und Kompost an die Grundstücke heranwandern; wo Geflügel, Kleintiere oder offene Futtersäcke dazukommen, ist der Weg besonders kurz. In den Wohnlagen der Ortsmitte und in den Neubaugebieten sind es überwiegend Wespen, Ameisen und Mäuse. Am östlichen Ortsrand zum Gewerbegebiet Mönkeloh verschiebt sich das Bild zu Nagern an Lagerhallen, Anlieferungstoren und Außenflächen sowie zu Schaben in Küchen und Sozialräumen. Und in der alten Bausubstanz — Schloss, Kirche, Hofgebäude, Scheunen — spielen Holzschädlinge im Gebälk eine Rolle, die man oft erst am Bohrmehl unter dem Balken bemerkt. Weil die Tiere in Wewer fast nie aus dem Kanalnetz, sondern von außen über die Fläche kommen, geht unser Schädlingsbekämpfer hier zuerst die Gebäudehülle ab und spricht erst danach über Bekämpfungsmittel.